Schluss mit den falschen Epilations-Mythen

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Braun Markenbotschafterin Lena Gerke und Dermatologin Dr. Melanie Hartmann decken die gängigsten Mythen auf und geben hilfreiche Expertentipps.

Braun Silk-épil 9 Flex

Epilation ist eine der gründlichsten Haarentfernungs-Methoden. Um das Thema ranken sich aber immer noch zahlreiche Mythen, die viele Frauen davon abhalten, einen Epilierer auszuprobieren. Auch Lena Gercke, neue Markenbotschafterin von Braun, hatte zunächst einige Vorurteile, bis sie den Silk-épil 9 Flex für sich entdeckt hat. Lena und Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin von Braun, erklären, wie viel Wahrheit hinter den Mythen steckt, und geben hilfreiche Tipps für langanhaltend glatte Beine.

Mythos 1: Epilation tut doch schrecklich weh!

Lena: Wahrscheinlich ist dies die größte Sorge beim Epilieren. Auch ich hatte vor meiner ersten Anwendung Bedenken. Was kann ich tun, damit das Epilieren weniger ziept?

Dr. Hartmann: Das Schmerzempfinden ist bei jedem Menschen ganz individuell und beginnt meist im Kopf. Wenn man sich bereits vorab verkrampft und in Erwartung des Schmerzes leidet, wird es beim Epilieren umso mehr „ziepen“. Daher empfiehlt es sich, die Epilation mit einem wasserfesten Gerät, beispielsweise entspannt in der Badewanne, durchzuführen. Dies fördert zum einen die Entspannung, zum anderen trägt das warme Wasser dazu bei, die Schmerzrezeptoren in unserer Haut abzulenken. Zudem wird Durchhalten belohnt – das Ziepen nimmt mit jeder Anwendung ab, bis man es kaum noch spürt.

Lena: Ja, das kann ich bestätigen! Das macht wirklich einen Unterschied. Ich nutze den Silk-épil 9 Flex auch am liebsten in der Badewanne.

Mythos 2: Epilation verursacht eingewachsene Haare.

Lena: Stimmt es, dass Epilation eingewachsene Haare verursacht?

Dr. Hartmann: Das ist ein häufiger Mythos. Schuld ist dabei aber nicht die Epilation, sondern trockene Hautschüppchen, die dem Haar den Weg versperren. Ein regelmäßiges Peeling, einmal pro Woche, entfernt die abgestorbenen Hautzellen und beugt so eingewachsenen Härchen vor. Außerdem regt es die Blutzirkulation an, unterstützt die Regeneration der Haut und trägt dazu bei, ein ebenmäßigeres, strahlenderes Hautbild zu erhalten. Darüber hinaus sorgt ein Peeling dafür, dass die Haut revitalisierende Lotionen besser aufnimmt. Damit die Haut nicht unnötig strapaziert wird, sollte zwischen Peeling und Epilation ein Abstand von mindestens einem Tag liegen.

Lena: Was sollte man beim Peelen beachten?

Dr. Hartmann: Um beim Peeling bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, sollte die Haut mit warmem Wasser befeuchtet werden. So öffnen sich die Poren, und die Haut entspannt sich. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich generell der Einsatz einer Peelingbürste. Mit dieser streicht man zum Beispiel in langsamen, kreisenden Bewegungen von den Knöcheln an aufwärts. Besondere Aufmerksamkeit sollte man dabei den raueren Stellen an Beinen, Knien, Ellbogen und Armen widmen. Gleichmäßiger Druck hilft dabei, ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Lena: Ich peele meine Haut auch gerne mit dem austauschbaren Peelingaufsatz des Silk-épil 9 Flex und einem sanften Duschgel – ungefähr ein bis zwei Tage vor der nächsten Epilation. Gibt es bei der Pflege noch etwas zu beachten?

Dr. Hartmann: Gerade an den Beinen ist die Haut meist eher trocken, da sie dort nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder Lotion. So hat man nicht nur glatte, sondern auch perfekt gepflegte Beine. Ein guter Tipp: Innerhalb von fünf Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit ein und sorgt außerdem noch für einen leichten, gesund aussehenden Schimmer.

Mythos 3: Vor der Epilation müssen die Haare lang sein.

Lena: Ich dachte früher immer, dass die Haare, ähnlich wie beim Waxing, relativ lang sein müssen. Aber mein neuer Braun Epilierer hat mich da wirklich überrascht. Gibt es eine Ideallänge?

Dr. Hartmann: Anders als beispielsweise beim Enthaaren mit Wachs kann man schon sandkorngroße Haare epilieren – man muss also nicht auf eine bestimmte Länge warten. Dadurch dass das Haar direkt an der Wurzel entfernt wird, wächst es bei regelmäßiger Anwendung viel langsamer und feiner nach. Damit die Pinzetten das Haar optimal greifen, ist es aber wichtig, sich Zeit zu nehmen und am besten aufwärts gegen die Wuchsrichtung zu epilieren.

Mythos 4: Epilation verursacht Hautirritationen.

Lena: Ist Epilation auch für sensible Haut geeignet? Manchmal tauchen nach der Epilation kleine, rote Punkte an den behandelten Stellen auf.

Dr. Hartmann: Das ist ganz normal und ist gerade nach den ersten Anwendungen oft zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine natürliche erste Hautreizung und keine allergische Reaktion. Deshalb empfiehlt es sich abends, während oder nach einer entspannenden Dusche oder beim Baden zu epilieren. Dies öffnet zum einen die Poren, zum anderen sind eventuelle kleine Hautirritationen bis zum nächsten Morgen verschwunden. Generell eignet sich Epilation super für empfindliche Haut. Da die Pinzetten des Epilierkopfes beim Entfernen der Haare nicht direkt an der Haut ziehen, hat Epilation nur minimale Auswirkungen auf die Haut und reizt diese also nicht noch zusätzlich.

Lena Gercke ist Markenbotschafterin für Epilation bei Braun

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